Werbung auf Facebook: Optimierung für welches Ziel?

Wenn Sie auf Facebook Werbung schalten, dann haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Optimierungszielen. Entsprechend Ihrer Wahl beim Feld "Optimierung für" ändert sich sowohl die Art, wie Ihre Zielgruppe anvisiert wird, als auch die Art der Abrechnung der Werbe-Einblendungen.

Facebook-Werbung: Vorsicht bei "Benutzerdefinierte Zielgruppe"

Facebook bietet über den "Power Editor" verschiedene Funktionen für fortgeschrittene Werbemaßnahmen auf der Plattform. Eine dieser Funktionen ist die Filterung über eine "benutzerdefinierte Zielgruppe". Solche Zielgruppen sind ein mächtiges Werkzeug: Sie können dort etwa die E-Mail-Adressen ihrer Mitglieder hochladen und sie vom System mit vorhanden Facebook-Accounts abgleichen lassen. Im nächsten Schritt ist es Ihnen dann beispielsweise exakt diese Liste an Accounts mit einer Werbeanzeige für Ihre neue Kampagne begeistern.

Die Sache hat jedoch einen Haken: So effektiv diese Funktion ist, so unzulässig ist ihre Nutzung in Deutschland ohne bewusste Einwilligung Ihrer NutzerInnen.

 

Text im Bild der Facebook-Anzeige?

Ganz gleich, ob Sie einen bestehenden Beitrag bewerben oder eine Facebook-Werbeanzeige komplett selbst designen: In jedem Fall ist das Bild der zentrale Blickfang.

Eine attraktive Gestaltung dieses Bildes ist wesentlich, um unter der Vielzahl anderer Eindrücke auf Facebooks Plattform Beachtung zu finden. Gerade beim Einkauf von Werbeplätzen ist der Unterschied oft bares Geld wert.

Für Non-Profits und den politischen Bereich ist das oft eine Herausforderung, weil wir ja praktisch immer mit denk- und also textlastigen Inhalten an die Welt herantreten.

Da liegt die Versuchung nahe, einfach Text in das Bild zu integrieren. Ich mache das auf dieser Seite selbst, wenn ich keine passende Visualierung habe bzw. keine nötig ist.

Für normale Beiträge, Fotos oder Links auf Facebook ist das auch kein Problem. Streng genommen könnten Sie die gesamte Bildfläche vollschreiben, wenn Sie das optisch ansprechend hinbekommen.

Schwierig wird es aber in dem Moment, in dem Sie einen Beitrag bewerben wollen. Für Facebook-Werbung gilt nämlich die Regel, dass das Bild in der Anzeige nur zu maximal 20% aus Text bestehen darf.

20% sind tatsächlich so wenig, wie es klingt. Das Titelbild in diesem Beitrag liegt leicht darunter, mehr Fläche darf anteilig also nicht durch Buchstaben eingenommen werden.

Über die Gründe hält Facebook uns weitgehend im Dunkeln. Facebook sei bemüht, Qualität und NutzerInnen-Erfahrung hochzuhalten. Vermutlich gab es vor der Einführung 2013 eine zu große Schwemme von "one weird trick"-Spam-Anzeigen: